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2022 - das JUPITER-JAHR
RESILIENZ
Optimismus macht Sinn!

Eva Kamhuber - Gewerbliche Astrologin

Ausbildung zur Astrologin/zum Astrologen - Teil 4

Das gilt auch für die planetaren Prinzipien; jedes kann zwischen den Polen naiver Unreflektiertheit und höchster Differenzierung gelebt werden.

Allein schon das Wissen um die Skala dieser Möglichkeiten ist eine Hilfe, denn darin liegt die Entwicklungsfähigkeit dieser Kräfte im Individuum; und zugleich wird die Art, wie wir ein solches Prinzip erleben, als "feedback" uns durch die Resonanz der Umwelt auf unser Verhalten erkennen lassen, worin unser eigener Anteil an dem liegt, was uns scheinbar nur "von außen" geschieht und begegnet; je nachdem wie wir Venus, Mars, Saturn, usf. in uns selbst verwirklichen, so konstellieren wir sie auch draußen.

Lebe ich etwa einen dominanten Neptun unreflektiert-unbewußt, bin ich wie ein offenes System, das durch alle möglichen Einflüsse chaotisch überfremdet wird; so werde ich in verwirrende mitmenschliche Beziehungen geraten; oder, ich habe unbestimmt Sehnsüchte und illusionäre Wünsche, auf die das Leben auch keine klaren Antworten geben kann, so daß ich immer wieder enttäuscht werde; mit zunehmender Bewusstheit kann mir Neptun dagegen ein feines Instrument für Einfühlung und psychologisches Verstehen werden, mein Wahrnehmungsvermögen differenzieren und künstlerische Begabungen vermitteln, usf.
In der Astrologie der Gegenwart und der Zukunft haben sich sowohl die Astrologen und die Ratsuchenden von der Vorstellung gelöst, Schicksale zu verkünden bzw. verkündet zu bekommen; sie haben den Schritt vollzogen von abergläubischer Wahrsagerei zur praktisch-beratenden Lebenshilfe, zur Vermittlung bewusstseinserweiternder Selbsterkenntnis.

In der Psychotherapie erleben wir es oft, daß ein Patient lieber ein körperliches Leiden als Schicksal akzeptiert, als zu versuchen, die mögliche seelische Mitbedingtheit seines Leidens zu verstehen, weil ihn das mit größerer Selbstverantwortung und der Notwendigkeit, sich zu ändern, belasten würde.

Ähnlich wollen viele Ratsuchende aus ihrem Horoskop ihr "Schicksal" erfahren, das sie anzunehmen bereit sind, als ob es festgelegt und nichts daran zu ändern wäre - darin liegt aber der Sinn des Horoskopes nicht.
Auch bei den astrologischen Prognosen ist Abstand zu nehmen von Deutungsrezepten, Ereignisprophezeiungen und festlegenden Aussagen, die keinen Raum lassen für Eigenverantwortung und Entscheidung.

Ich bin der Meinung, daß wir Lebenshilfen geben sollten, anstatt Treffer anzustreben.
Das Bemühen um Treffer ist ein unnötiger Tribut an eine "Wissenschaftlichkeit", die auf große Zahlen angewiesen ist, ums sich als wissenschaftlich zu empfinden.

Prognosen haben ihre Berechtigung und ihren Sinn, wenn sie in den Grenzen angewendet werden, die für sie gelten: keine Aussagen, die den Beratenen zum Objekt machen, die ihn nicht als handelndes, wollendes und entscheiden-könnendes Subjekt ansprechen, sondern ihn entmündigen, in dem sie ihm Wahl und Eigenverantwortung abnehmen. Dagegen kann die Befragung des Horoskopes bei schwerwiegenden Entscheidungen, drohenden Gefährdungen, fälligen Entwicklungsschritten usf. eine echte Hilfe sein - man wird vergleichsweise kein Gras mähen, wenn die Wetterprognose eine längere Regenzeit voraussagt.

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